Lied des Monats

Der Chorverband Salzburg möchte den Service für seine Mitglieder weiter verbessern und startet 2017 ein neues Projekt. Unter dem Titel „Lied des Monats“ wollen wir unseren Chören monatlich eine Komposition näher bringen und Chorleiter wie Sänger einladen, neue Literatur kennen zu lernen bzw. in der gemeinsamen Chorprobe auszuprobieren.

Vorerst wird das Projekt „Lied des Monats“ 2 Jahre lang laufen (Beginn im Frühjahr 2017 bis Dez. 2018) und monatlich in unserem Newsletter mit jeweils einem neuen Liedvorschlag beworben. Insgesamt sollen in diesem Rahmen somit 24 Kompositionen veröffentlicht werden.

Komponisten, die sich in den letzten Jahren durch ihre Arbeit besonders ausgezeichnet haben und deren Literatur im Salzburger Raum gerne gesungen wird, wollen wir mit diesem Projekt wertschätzen und zugleich eine Plattform für einen gemeinsamen Salburger Liedschatz schaffen.

Das Projekt „Lied des Monats“ richtet sich an die breite Salzburger Chorlandschaft. Gut singbare Lieder decken eine breite Palette - von Jodlern über geistliche Werke bis hin zu festlichen Arrangements ab und stehen ab sofort zur freien Verwendung für alle Salzburger Chöre und Ensembles zur Verfügung.

Wir möchten uns an dieser Stelle sehr herzlich bei allen Komponisten für die freie zur Verfügung Stellung ihrer Werke bedanken! 


Lied des Monats Jänner 2017
"A Vogal hot gsunga" von Andreas Gassner

„Mir taugt die Volksmusik, mit der ich sonst wenig Berührung habe.“

Andreas Gassner, geboren in Salzburg, arbeitet als Organist und Chorleiter in Bischofshofen, seit 2016 ist er Leiter des Kirchenmusikreferats der Erzdiözese Salzburg.

Neben zahlreichen Auszeichnungen seines Chores Vox Cantabilis durfte Andreas Gassner unter anderem den Sonderpreis für eine herausragende Aufführung seiner Eigenkomposition “O maria maris stella” (Internationaler Chorwettbewerb Venedig 2012) sowie den Sonderpreis für den besten Chorleiter beim Internationalen Chorwettbewerb in Prag 2013 entgegennehmen. 

Ein kurzes Portrait des vielseitigen Chormusikers findet sich hier (Drehpunkt Kultur) 
Andreas Gassner-Seit je her mit dem Chor verbandelt 

Als Auftakt der neuen Reihe erscheint das Lied "A Vogal hot gsunga". Den Text zu dem Lied hat Andreas Gassner von Maria Götzfried erhalten. "Es geht um Veränderung, Abschiednehmen, loslassen, aber auch an das Innehalten und das dankbare Zurückblicken.", erzählt Gassner zur Bedeutung des Liedes.


Lied des Monats Februar 2017
"Da Tuba-mirum-Jodler" von Helmut Zeilner

Helmut Zeilner

ist Landeschorleiter des Salzburger Chorverbandes und Fachgruppenleiter für Gesang & Chor am Musikum. Er leitet den vielfach preisgekrönten  KammerChor "KlangsCala" und seit mittlerweile zwei Dutzend Jahren die Salzburger Chorknaben & Chormädchen – mit welchen er u.a. bei den Salzburger Festspielen, beim Carinthischen Sommer und in vielen Kulturzentren weltweit auftrat – sowie das Orchester der Salzburger Kulturvereinigung.

Er wurde mit einer Reihe von nationalen und internationalen Dirigentenpreisen ausgezeichnet (Rom 2013, „Austria Cantat“ 2012, Int. Chorwettbewerb Bad Ischl 2011). Seine Chorkompositionen werden von vielen Chören oft und gerne gesungen. Als Gesangssolist des Ballaststofforchesters hat Helmut Zeilner sechs CDs eingespielt. Auch als Solist in Oper (zuletzt in der Rolle des Prinzregenten Ludwig in Fabio Buccafuscos „Die Zwerge von Schloß Mirabell“ im Schauspielhaus Salzburg) und Lied macht er immer wieder aufmerksam.

Helmut Zeilner ist regelmäßig Referent bei Dirigier- und Chorweiterbildungen (2017 erstmals auch beim Chorleitungslehrgang in St. Martin (Graz), sowie Juror bei Gesangs- und Chorwettbewerben. Für seine musikalische Arbeit wurde ihm im Herbst 2013 das Verdienstzeichen des Landes Salzburg verliehen, 2016 wurde er – gemeinsam mit seiner Frau und seinen drei Söhnen mit dem Volkskulturpreis „Pongauer Hahn“ ausgezeichnet. Seine zweite große Leidenschaft neben der Musik ist die Gärtnerei.

Weitere Infos zum Leben und Wirken von Helmut Zeilner finden sich hier-->  (chor.at)

Im „Tuba-mirum-Jodler“ wird ein Zitat aus Mozarts Requiem „verjodelt“. Gewidmet ist dieser Jodler (der in der Wiederholung auch um einen Halbton gesteigert werden kann) allen Chorsänger(inne)n, die bei diesem schönen, klangvollen Baßsolo bisher immer nur zuhören durften...


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