Lied des Monats

Der Chorverband Salzburg möchte den Service für seine Mitglieder weiter verbessern und startet 2017 ein neues Projekt. Unter dem Titel „Lied des Monats“ wollen wir unseren Chören monatlich eine Komposition näher bringen und Chorleiter wie Sänger einladen, neue Literatur kennen zu lernen bzw. in der gemeinsamen Chorprobe auszuprobieren.

Vorerst wird das Projekt „Lied des Monats“ zwei Jahre lang laufen (Beginn im Frühjahr 2017 bis Dez. 2018) und monatlich in unserem Newsletter mit jeweils einem neuen Liedvorschlag beworben. Insgesamt sollen in diesem Rahmen somit 22 Kompositionen (Der August wird aufgrund der Urlaubszeit ausgenommen) veröffentlicht werden.

Komponisten, die sich in den letzten Jahren durch ihre Arbeit besonders ausgezeichnet haben und deren Literatur im Salzburger Raum gerne gesungen wird, wollen wir mit diesem Projekt wertschätzen und zugleich eine Plattform für einen gemeinsamen Salzburger Liedschatz schaffen.

Das Projekt „Lied des Monats“ richtet sich an die breite Salzburger Chorlandschaft. Gut singbare Lieder decken eine breite Palette - von Jodlern über geistliche Werke bis hin zu festlichen Arrangements ab und stehen ab sofort zur freien Verwendung für alle Salzburger Chöre und Ensembles zur Verfügung.

Wir möchten uns an dieser Stelle sehr herzlich bei allen Komponisten für die freie zur Verfügung Stellung ihrer Werke bedanken! 


Lied des Monats Juli 2018
"Leoganger Sunnwendweis" von Susi Steidl

Susi Steidl (* 1965) ist als Sonderschullehrerin, Chorsängerin, Erwachsenenbildnerin, Sängerin in einem Dreigesang und Komponistin aktiv - vieles will Platz haben in ihrem Leben. "Mit Flexibilität, Spontanität und der Fähigkeit, im Augenblick zu sein, bringe ich aber vieles unter.", so die Mutter von 4 Töchtern.

Über das Komponieren erzählt sie: "Meine Lieder entstehen zum großen Teil beim Radfahren oder Spazieren gehen. Da ist Zeit, Worten eine Melodie zu verleihen. Das geht manchmal sehr schnell, manchmal dauert es Tage! Manchmal geht auch gar nichts. Dann ist nur Stille. Alles hat seine Zeit."

Susi Steidl hat den Jodler speziell für das „Leoganger Sunnwendsinga“ geschrieben, das immer am Tag der Sonnwendfeuer (Feuerbrennen auf den Leoganger Steinbergen) veranstaltet wird. Das Lied passt also besonders gut zu diesem Tag, kann aber mit der zweiten Strophe auch an jedem anderen Tag/Abend gesungen werden.


Lied des Monats Juni 2018
"When we drink" von Andreas Gassner

Ein irischer Trinkspruch stimmt uns als Lied des Monats auf die kommende Ferien- und Sommerzeit ein. Schwungvoll im 6/8 Takt und in englischer Sprache hat Andreas Gassner das traditionell irische Stück 6-stimmig gesetzt. Ein vertrauter Komponist mit irischen Ansätzen...wir danken herzlich für's zur Verfügung stellen.

Text zum Lied auf Deutsch:

"Wenn wir trinken, werden wir betrunken. Wenn wir betrunken sind, schlafen wir ein. Wenn wir schlafen, begehen wir keine Sünden. Wenn wir keine Sünden begehen, kommen wir in den Himmel. Also, lasst uns alle betrunken sein und in den Himmel kommen."


Lied des Monats Mai 2018
"Der Herr segne Dich" von Norbert Brandauer

Norbert Brandauer (*1969) studierte Musikpädagogik, Chorleitung und Posaune in Salzburg, Bern und Weimar und ist in Europa, China und Südafrika als gefragter Referent, Chorleiter und Dirigent aktiv. Nach der Matura in St. Rupert (Bischofshofen) führte Norbert Brandauer seine Liebe zur Musik schließlich zum Studium nach Salzburg und zum Salzburger Bachchor.

Norbert Brandauer meint selbst über diese Zeit: „Während des Musikstudiums zu erleben, dass auch andere Menschen ähnlich „verrückt“ nach Musik sind, hat mir sehr gut getan, war es doch jetzt möglich, sich intensiv auszutauschen, Konzerte extrem stark – und gemeinsam – zu erleben.“

Die vergangenen vier Jahre war Brandauer Chordirektor des Chorus Juventus der Wiener Sängerknaben sowie Pädagoge am Sängerknabengymnasium. Seit über zehn Jahren hat er die künstlerische Leitung des Landesjugendsinfonieorchester Salzburg (ehemals Landesjugendorchester) inne, seit März 2018 ist er Lehrender an der Universität Mozarteum.

Das Lied des Monats hat der Musiker zum Abschied von der Familiensingwoche 2017 in Seggauberg geschrieben. Elf Mal hat er diese Woche mitgestaltet und als Dank dieses kleine Segenslied für die ans Herz gewachsenen Teilnehmer komponiert. Norbert Brandauer zum Lied selbst: „Die Gestaltung überlasse ich gerne jedem sensiblen Chorleiter, ob mit oder ohne Strophen oder einer Auswahl daraus. Ebenso ist die dynamische Gestaltung frei. Gedacht ist das Stück a capella, in Afrika haben wir es mit Instrumenten (Streicher, Zinken, Posaunen) gespielt, das hat mir auch gut gefallen. Wichtig ist mir ein schönklangliches Legato und vor allem ein inniges Nachspüren des Textes.“

Wer mit Norbert Brandauer demnächst in Kontakt treten möchte, der kann dies bei einem Workshop tun. Der Workshop „Singen aus heilender Mitte“ ist ein neuer Ansatz, Gesang auf einer persönlichen Ebene zu erleben und sein ICH sowie Emotionen und Gefühle neu kennen zu lernen. Alle Infos dazu finden sich hier-->

Norbert Brandauer ist auch im Web vertreten: https://norbertbrandauer.jimdo.com/


Lied des Monats April 2018
"Remember" von Valentin Petzel, Text: Christina Rossetti

 

 

Valentin Petzel (*1994), seines Zeichen Mathematiker in Ausbildung und zielstrebiger Bogenschütze, ist aktiver und langjähriger Chorsänger. Derzeit arbeitet der aufstrebende Sänger im letzten Semester der dreijährigen Chorleiterausbildung am Musikum Salzburg (nebst einer Gesangsausbildung am Selbigen) unter Helmut Zeilner und beschäftigt sich, seit er in jungen Jahren das Notenschreibprogramm seines Vaters auf dessen Rechner entdeckte, (man denke an die Zeit, als gängige Computer nicht mehr Ton hervorbrachten als Piepen, Scharren und Klappern), mit Komposition.

Bei der "Langen Nacht der Chöre 2017" wurde seine Vertonung des letzten Trakl-Gedichtes "Grodek" vom KammerChor KlangsCala uraufgeführt.

 


Lied des Monats März 2018
"Ein' Jungfrau voller Gnaden" von Christian Dreo

 

Christian Dreo war bereits im vergangenen Jahr beim Lied des Monats April mit "Liabsliad" vertreten. Hiermit dürfen wir ein weiteres Lied des vielgefragten Referenten und gern gesungenen Komponisten präsentieren.

Das Marienlied "Ein' Jungfrau voller Gnaden" wurde von Christian Dreo für gemischten Chor gesetzt und findet sich ua. in seinem Chorbuch "22 weitere Lieder für Chor". Mehr -->

Das Lied wurde in der vorliegenden Fassung auch bereits als Youtube Video veröffentlicht. Siehe https://www.youtube.com/watch?v=k5515obIAcE


Lied des Monats Februar 2018
"Für di sing i a Liadle" von Hedi Preissegger

Hedi Preissegger zählt zweifellos zu Österreichs bekanntesten Komponisten und Chorleitern. 

Bereits im Alter von vier Jahren gab Hedi Preissegger ihr Debüt als Solistin im Grenzlandchor Arnoldstein mit dem Lied Ave Maria. Im Alter von zwölf Jahren erfolgte der erste sängerische Höhepunkt auf Schallplatte durch ein Solo im Grenzlandchor. Bei zahlreichen Konzertreisen auf allen fünf Kontinenten begeisterte Hedwig Preissegger mit ihren Solodarbietungen ein Millionenpublikum. Mehr als 40 Jahre blieb sie dem Chor als Sängerin treu, bis sie im Jahre 2006 den Chor als Chorleiterin übernahm.

Eine neue Facette in Hedi Preisseggers Leben zeigte sich nach ihrer ersten Liedschöpfung "So zoart wia a Federle" in den 1980er Jahren. Weit über hundert Lieder stammen in Text und Melodie aus ihrer Feder und werden sehr gerne, nicht nur in Österreich, gesungen (darunter "Gern haben tuat guat", "In Gedanken bin Ih bei dir" usw. ...). 

Ihren Ursprung haben die Lieder von Hedi Preissegger meist im persönlichen Umfeld der Komponistin. Häufig beschreibt sie Eindrücke, Gefühle und Emotionen aus ihrem Leben, die sie frei von der Seele zu Blatt bringt und in Lieder verpackt. So auch das Lied "Für di sing i a Liadle", das eine nahe Bekannte durch eine schwere Zeit getragen hat. Besonders mit der 3. Strophe, wo es heißt "soll die warma in da Finsta und di tragn in Sonnenschein" möchte Sie jenen Menschen Mut machen, die gerade eine schwere Zeit durchschreiten.

Mehr zum Grenzlandchor Arnoldstein -->


Lied des Monats Jänner 2018
"Heb auf dei Stimm" von Heinz Buchacher und Andreas J. Moser

Heinz Buchacher und Andreas J. Moser sind als langjährige Chorleiter die "Liederschreiber" des MGV Almrose aus Kärnten.  Der traditionelle Kärntner Männerchor ist eines der Aushängeschilder und musikalischer Botschafter des Kärntner Liedes im In- und Ausland.

Zahlreiche bekannte Werke stammen aus der Feder der beiden Komponisten. Lieder wie „Heb auf dei Stimm“, „In mein Daham“ und „Junga Tåg“, erfreuen sich großer Beliebtheit, nicht nur bei den Kärntner Männerchoren. Mit "Heb auf dei Stimm" schicken Heinz Buchacher und Andreas J. Moser musikalische Grüße ins benachbarte Salzburg.

Heb auf dei Stimm (Fassung für Männerchor)

Heb auf dei Stimm (Fassung für gemischten Chor)

Neben "Heb auf dei Stimm" steht auf der Website des MGV Almrose eine erlesene Auswahl an hörens- und singenswerten Kärntner Liedern, allesamt aus der Feder von Heinz Buchacher und Andreas J. Moser, zum Download bereit.

Hier der Link-->


Lied des Monats Dezember 2017
"Auf d'Weihnacht zua" von Andreas Gassner

 

Andreas Gassner war bereits im Jänner mit "A Vogal hod gsunga" beim Lied des Monats vertreten. Dieses Mal schickt er uns mit "Auf d'Weihnacht zua" ein Lied, das ganz besonders gut zur stillsten Zeit im Jahr passt. 


Lied des Monats November 2017
"Unterwegs" von Helmut Zeilner

Helmut Zeilner war bereits im Februar mit dem Tuba-mirum-Jodler beim Lied des Monats zu Gast. Dieses Mal schickt unser Landeschorleiter ein stimmungsvolles Adventlied passend zur Jahreszeit.

"UNTERWEGS" ist eines der Stücke, die aus der langjährigen Zusammenarbeit von Helmut Zeilner mit dem Salzburger Autor Walter Müller entstanden.

Dem Text liegt eine adventliche Begegnung im Salzburger Raphael-Hospiz zugrunde. Das Lied wurde am 8. Dezember 2012 in Südtirol (vom Salzburger Chor  "Salto Vocale") uraufgeführt. Es ist - neben der Fassung für gemischten Chor - auch für dreistimmigen Oberchor und für vierstimmigen Männerchor verfügbar.


Lied des Monats Oktober 2017
"Dank sche sag'n" von Gottfried Stockinger

Gottfried Stockinger (*1966) begann seine musikalische Ausbildung bereits in jungen Jahren auf dem Akkordeon. Später kamen die Instrumente Trompete, Flügelhorn sowie die Steirische Harmonika und das Klavier dazu.

Nach dem Dienst bei der Militärmusik Salzburg vollzog Stockinger einen Instrumentenwechsel zum Horn. Sein langjähriger Einsatz bei der Blasmusik (seit 1981 Mitglied der Ortsmusikkapelle Strobl, 15 Jahre Obmann und langjähriger stv. Kapellmeister) führte Gottfried Stockinger schließlich zum Chorsingen, mittlerweile 26 Jahre in leitender Funktion: Seit 1991 ist Gottfried Stockinger Chorleiter des St.-Konrad-Chores in Abersee.

Zahlreiche Kompositionen für Blasmusik und Chormusik entstammen seiner Feder. Seine Liebe zur Chor- und Blasmusik verbindet er auch in seinem Werk „Aus dem Leben" - einer Zusammenstellung mit Liedern zur Gestaltung des Gottesdienstes nach den liturgischen Erfordernissen der heutigen Zeit mit wahlweiser Begleitung durch ein Bläser-Ensemble oder Orgel. Gewidmet ist die Messe den lebendigen Pfarrgemeinden des Pfarrverbandes Salzkammergut – Fuschl, St. Gilgen, Abersee und Strobl.

"Das Lied 'Dank sche sag’n' ist mein Dank an meine Sängerinnen und Sänger für 25 Jahre Chorleitertätigkeit.', so Stockinger. Die Uraufführung fand gemeinsam mit sechs Chören aus der Wolfgangsee-Region im Jahr 2016 (anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums) statt.

Gottfried Stockinger ist verheiratet, Vater von 3 Kindern und mittlerweile stolzer Großvater.


Lied des Monats September 2017
"O Jesu" (nach GL 472 Hannover 1838) arr. von Shane Woodborne

Shane Woodborne studierte Violoncello und Klavier in Kapstadt in seiner Heimat Südafrika und an der Universität Mozarteum. Schon während des Studiums begann er zu komponieren und Auftragswerke zu schreiben (u.a. für die Beethoven-Gesellschaft Bremen, das Zeitfluss–Festival Salzburg, die Jeunesse und das Lindesnes Kammermusikfest Norwegen), darunter Werke für Chor und Orchester ebenso wie Liederzyklen, Solowerke und Kammermusik.

Für das Salzburger Adventsingen entstand 1999 das szenische Oratorium „Da hat vor dem Stall der Äpfibam bliat“ und „Siehe, ich bin des Herren Magd." (2002)

Shane Woodborne ist seit 1992 Mitglied der Camerata Salzburg und hat seit 1. Mai 2014 deren Geschäftsführung inne. 

Ein bekanntes Kirchlied, neu arrangiert für SSAATTBB, dürfen wir hier nicht nur allen Kirchenchören ans Herz legen. 

Eine hörenswerte Fassung des Liedes ist unter folgendem Link (hier-->) zu finden, aufgenommen beim Salzburger Adventsingen (eingesungen vom Salzburger Volksliedchor im Jahr 2009).


Lied des Monats Juli 2017
"Kimm na eina zu mia" von Willy Wimmer

Willy Wimmer (*1929) ist ein wahres Lungauer Urgestein. Schon als Achtjähriger war Willy Wimmer Mitglied einer Schüler-Singgruppe, aus der sich später der Volksliedchor Mariapfarr entwickelte. Beinahe 80 Jahre ist er nun Mitglied dieser Gemeinschaft in der er 26 Jahre auch als Chorleiter wirkte. Obendrein war Willy Wimmer Sänger und Schlagzeuger der „Mariapfarrer Spatzen“ – das alles neben seiner beruflichen Tätigkeit als Bildhauer.

2013 wurde Willy Wimmer mit dem Volksmusik-Ehrenzeichen in Gold ausgezeichnet. Im Bild ist Willy Wimmer bei der Ehrung mit KR Dieter Schaffer (Präsident Chorverband Salzburg), Prof. Harald Dengg (Salzburger Volksliedwerk) und Eduard Fuchsberger (Obmann Lungauer Volkskultur) (v.l.) zu sehen.

Die Lieder und Jodler von Willy Wimmer bereichern die Volkslieder-Schatztruhe seit Jahren. 2013 erschien das Liederbuch "Friede in mir". 35 Lieder für gemischen Chor und Männerchor, davon sechs für den Advent und 33 Jodler hat Willy Wimmer in diesem Buch zusammengefasst. Mit besten Grüßen aus dem Lungau von Willy Wimmer dürfen wir sein Lied "Kimm na eina zu mia" vorstellen. Eine wunderbare Einladung, die uns Willy Wimmer hier schenkt...


Lied des Monats Juni 2017
"In Gedanken bei dir" von Veronika Kocher

Veronika Kocher (*1996) kommt aus Bischofshofen und absolviert zur Zeit eine Lehre zur Orgelbauerin in Koppl bei Salzburg. In ihrer Freizeit widmet sie sich der Diatonischen Harmonika sowie der Chorleitung, derzeit absolviert die begeisterte Musikerin die 3-jährige Chorleiterausbildung bei Andreas Gassner.

Neben der Donglstoamusi, singt Veronika Kocher bei Vox Cantabilis und dem Kirchenchor Bischofshofen. 

Ihre gemeinsame Leidenschaft für geistliche Chormusik und die Diatonische Harmonika vereint Veronika mit ihrem aktuellen Projekt "Diatonische Klangwolke", das sie gemeinsam mit Thomas Hofbauer ins Leben gerufen hat.

Zum Lied "In Gedanken bei dir" meint sie ganz persönlich: Es ist meiner verstorbenen Oma gewitmet. Vorerst entstand die Melodie auf meiner diat. Harmonika, dann entschied ich, auch einen Text dafür zu schreiben. Den teils lungauerischen Akzent im Text habe ich meinen Wurzeln zu verdanken, da meine Mama aus dem Lungau kommt.

Uraufgeführt wurde das Lied beim Abschlusskonzert der Strobler Singwoche 2015.

Wer Veronika Kocher und Thomas Hofbauer Live hören möchte, darf sich die CD-Präsentation am 12. August im Stift Mattsee nicht entgehen lassen.


Lied des Monats Mai 2017
"Denk i allweil an di" von Thomas Hofbauer

Thomas Hofbauer, geboren in Salzburg (*1989) absolvierte neben der diatonischen Harmonika und der Bassposaune auch die 3-jährige Chorleiterausbildung am Musikum Salzburg. Neben der „Halthäuslmusi“ ist er auch mit „Alp4“, den Tassilobläsern musikalisch unterwegs und unterrichtet neben seiner beruflichen Tätigkeit im öffentlichen Dienst auch die diat. Harmonika. Seit Herbst 2012 leitet er den CDK.Chor Salzburg (Mitarbeiterchor der Christian-Doppler-Klinik). Thomas ist begeisterter Sänger beim Kammerchor VOX Cantabilis, Bischofshofen. Zeitweise treiben ihn Freunde und die Freude am Singen auch in den Pinzgau.

Vor kurzem wurden die zwei CD-Produktionen - „Z’samm gspüt“ mit der Halthäuslmusi - und „Diatonische Klangwolke (ein Ausflug mit der Diatonischen Harmonika in die Welt der Chormusik)“ veröffentlicht, worauf auch einige Eigenkompositionen zu hören sind.

Das Lied „Denk i allweil an di“ entstand im Frühjahr 2016, in Gedanken an einen lieben Menschen und wurde in der Salzburger Singwoche 2016 im Rahmen des Abschlusskonzertes uraufgeführt. 


Lied des Monats April 2017
"Liabsliad" von Christian Dreo (Fassung für Männerchor)

Christian Dreo ist Landeschorleiter des Chorverband Burgenland und als Referent bei Chorsingwochen und der Chorleiterausbildung tätig. Schwerpunkt  seiner kompositorischen Arbeit ist die Chormusik, mit Augenmerk darauf, neue singbare Literatur zu schaffen.

Mit seiner Neuerscheinung "22 weitere Lieder für Chor" setzte Christian Dreo bereits im Frühjahr 2016 einen weiteren Impuls und präsentierte damit die Fortsetzung der erfolgreichen Liedersammlung „11 Neue Lieder für Chor“. Mehr -->

Da auch Männerchöre mehrfach angeregt haben, Lieder für ihren Chor zu arrangieren, dürfen wir hiermit ein Lied aus der Feder von Christian Dreo für Männerchöre veröffentlichen.


Lied des Monats März 2017
Segenslied von Jakob Gruchmann

Jakob Gruchmann (*1991) studierte Komposition und Musiktheorie in Salzburg und Graz. Erste Uraufführung einer Eigenkomposition 2002, es folgten regelmäßig Aufführungen von Werken im In- und Ausland sowie zahlreiche Auszeichnungen und Preise. 2012 erhielt er das Jahresstipendium für Musik des Landes Salzburg. Nach kurzer Zeit als Assistent an der Universität Graz wurde er 2014 im Alter von 22 Jahren als Kompositionsprofessor ans KONSE Klagenfurt bestellt. Von Oktober bis Dezember 2016 erlebten drei seiner Werke ihre Uraufführung im Großen Festspielhaus Salzburg.

Ein spannendes Interview zur Salzburger Musikszene (aus 2015) findet sich hier-->

Das Segenslied hat Jakob Gruchmann für die Hochzeit eines Freundes komponiert. Es passt natürlich zu vielen anderen Anlässen sehr gut.


Lied des Monats Februar 2017
"Da Tuba-mirum-Jodler" von Helmut Zeilner

Helmut Zeilner ist Landeschorleiter des Salzburger Chorverbandes und Fachgruppenleiter für Gesang & Chor am Musikum. Er leitet den vielfach preisgekrönten  KammerChor "KlangsCala" und seit mittlerweile zwei Dutzend Jahren die Salzburger Chorknaben & Chormädchen – mit welchen er u.a. bei den Salzburger Festspielen, beim Carinthischen Sommer und in vielen Kulturzentren weltweit auftrat – sowie das Orchester der Salzburger Kulturvereinigung.

Er wurde mit einer Reihe von nationalen und internationalen Dirigentenpreisen ausgezeichnet (Rom 2013, „Austria Cantat“ 2012, Int. Chorwettbewerb Bad Ischl 2011). Seine Chorkompositionen werden von vielen Chören oft und gerne gesungen. Als Gesangssolist des Ballaststofforchesters hat Helmut Zeilner sechs CDs eingespielt. Auch als Solist in Oper (zuletzt in der Rolle des Prinzregenten Ludwig in Fabio Buccafuscos „Die Zwerge von Schloß Mirabell“ im Schauspielhaus Salzburg) und Lied macht er immer wieder aufmerksam.

Helmut Zeilner ist regelmäßig Referent bei Dirigier- und Chorweiterbildungen (2017 erstmals auch beim Chorleitungslehrgang in St. Martin (Graz), sowie Juror bei Gesangs- und Chorwettbewerben. Für seine musikalische Arbeit wurde ihm im Herbst 2013 das Verdienstzeichen des Landes Salzburg verliehen, 2016 wurde er – gemeinsam mit seiner Frau und seinen drei Söhnen mit dem Volkskulturpreis „Pongauer Hahn“ ausgezeichnet. Seine zweite große Leidenschaft neben der Musik ist die Gärtnerei.

Weitere Infos zum Leben und Wirken von Helmut Zeilner finden sich hier-->  (chor.at)

Im „Tuba-mirum-Jodler“ wird ein Zitat aus Mozarts Requiem „verjodelt“. Gewidmet ist dieser Jodler (der in der Wiederholung auch um einen Halbton gesteigert werden kann) allen Chorsänger(inne)n, die bei diesem schönen, klangvollen Baßsolo bisher immer nur zuhören durften...


Lied des Monats Jänner 2017
"A Vogal hot gsunga" von Andreas Gassner

„Mir taugt die Volksmusik, mit der ich sonst wenig Berührung habe.“

Andreas Gassner, geboren in Salzburg, arbeitet als Organist und Chorleiter in Bischofshofen, seit 2016 ist er Leiter des Kirchenmusikreferats der Erzdiözese Salzburg.

Neben zahlreichen Auszeichnungen seines Chores Vox Cantabilis durfte Andreas Gassner unter anderem den Sonderpreis für eine herausragende Aufführung seiner Eigenkomposition “O maria maris stella” (Internationaler Chorwettbewerb Venedig 2012) sowie den Sonderpreis für den besten Chorleiter beim Internationalen Chorwettbewerb in Prag 2013 entgegennehmen. 

Ein kurzes Portrait des vielseitigen Chormusikers findet sich hier (Drehpunkt Kultur) 
Andreas Gassner-Seit je her mit dem Chor verbandelt 

Als Auftakt der neuen Reihe erscheint das Lied "A Vogal hot gsunga". Den Text zu dem Lied hat Andreas Gassner von Maria Götzfried erhalten. "Es geht um Veränderung, Abschiednehmen, loslassen, aber auch an das Innehalten und das dankbare Zurückblicken.", erzählt Gassner zur Bedeutung des Liedes.

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