Chor und Blasorchester - Uraufführung der "Missa Juventutis" von Thomas Doss

erstellt am 23.07.2026
Chorverband Salzburg

Am letzten Juniwochenende war die Chorgemeinschaft Maishofen an der Uraufführung der „Missa Juventutis“ von Thomas Doss beteiligt. Gemeinsam mit dem symphonischen Blasorchester „Pinzgau Winds“ unter der Leitung von Wolfgang Schwabl brachte sie die Auftragskomposition des Pinzgauer Blasmusikverbandes im Rahmen zweier Gottesdienste zur Uraufführung: am 27. Juni in der Stadtpfarrkirche Saalfelden und am 28. Juni im Salzburger Dom.

Für die mehr als 100 mitwirkenden Musikerinnen, Musiker und Sängerinnen und Sänger aus dem Pinzgau war dieses Projekt ein außergewöhnliches und unvergessliches Erlebnis. Thomas Doss hat mit der „Missa Juventutis“ ein Werk geschaffen, dessen moderne Tonsprache Generationen verbindet, junge Menschen begeistert und unterschiedliche Stilelemente zu einer ausdrucksstarken Einheit vereint. Die Komposition beeindruckte gleichermaßen die Ausführenden wie auch das Publikum und sorgte für zahlreiche bewegende Momente.

Dem Projekt ging eine zweijährige Planungsphase voraus und wurde als LEADER-Projekt von der Europäischen Union finanziell unterstützt. Für die Chorgemeinschaft Maishofen unter der Leitung von Eva Höck begann die intensive Probenarbeit Ende Jänner 2026. Ab Anfang Mai folgten gemeinsame Proben mit dem Orchester, bei denen beide Klangkörper musikalisch zusammenwuchsen und eine gemeinsame Tonsprache entwickelten.

Für die Chorgemeinschaft Maishofen, die im Herbst ihr 30-jähriges Bestehen feiert, war die Mitwirkung an diesem besonderen Projekt ein Höhepunkt der Vereinsgeschichte.

Ein herzlicher Dank gilt allen, die dieses Vorhaben ermöglicht haben, insbesondere dem Bezirksobmann des Pinzgauer Blasmusikverbandes, Hans Kappacher, sowie Bezirkskapellmeister Florian Madleitner, der maßgeblich an der Organisation beteiligt war und dieses Mal auch als Sänger Teil der Chorgemeinschaft war.

Mit der „Missa Juventutis“ steht Blasorchestern und Chören ein weiteres Werk zur Verfügung, das sowohl im liturgischen Rahmen als auch konzertant aufgeführt werden kann. Es schlägt eine eindrucksvolle Brücke zwischen Blasorchester und Chorgesang und fand an diesem Juniwochenende mit großer Freude, Intensität und Leidenschaft seinen Ausdruck.

Bericht: Eva Höck | Foto: Richard Ronacher

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